Lohnt sich Photovoltaik in Boden?
Datenbasierte Einordnung — keine Anlageberatung.
In Boden sind 92 Solaranlagen mit 4.344 kWp in Betrieb. Mit 137,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner liegt der Ort bei der lokalen Wirtschaftlichkeitsbewertung ueber dem bundesweiten Vergleichswert von 74,4.
Anlagen in Betrieb
92
Anlagen pro 1.000 Einw.
137,7
Globalstrahlung
1.066 kWh/m²
In Boden sind bereits 92 Solaranlagen registriert (4.344 kWp Gesamtleistung). Das entspricht 137,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner — der Bundesland-Durchschnitt liegt bei 89,4, in Deutschland bei 74,4.
In Boden liegen die Solaranlagen pro 1.000 Einwohner mit 137,7 über dem Durchschnitt von Rheinland-Pfalz (89,4). Obwohl die Einstrahlung in Boden mit 1.066 kWh/m²/Jahr unter dem Bundesmittel liegt, ist die Solarquote überdurchschnittlich. Die stärksten Zubaujahre waren 2023 (20 neue Anlagen) und 2024 (15 neue Anlagen). 48 % der Anlagen in Boden haben einen registrierten Stromspeicher (44 von 92).
Einordnung: Wirtschaftlichkeit
Stand: 2026-07-08. Schätzung, keine Anlageberatung.
- EEG-Einspeisevergütung (bis 10 kWp)
- 7,78 ct/kWh
- Haushaltsstrompreis (Referenz)
- 35,5 ct/kWh
- Globalstrahlung
- 1.066 kWh/m²/Jahr
- Amortisation (typ. 8 kWp)
- ca. 9,7 Jahre
Bei einem typischen Einfamilienhaus (8 kWp, ca. 1.400 €/kWp) und der lokalen Einstrahlung in Boden ergibt sich eine grobe Amortisationszeit von etwa 9,7 Jahren. Eigenverbrauch, Speicher und Förderungen können das deutlich verkürzen.
Datenquelle
Die Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Export vom 05.07.2026. Methodik und Hinweise.
Was die Zahlen nicht sagen
- Dachausrichtung, Verschattung und Dachfläche sind vor Ort zu prüfen.
- Eigenverbrauch und Speicher können die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessern.
- Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene ändern sich regelmäßig.
